Wir dokumentieren die Entwicklung

Wir im Evangelischen Jakobi-Familienzentrum wollen die Entwicklung jedes Kindes möglichst optimal unterstützen und fördern. Dafür ist es notwendig und sinnvoll, eben diese Entwicklung kurz-, mittel- und langfristig zu beobachten und einzuschätzen.

Bewährt hat sich dafür eine regelmäßige Beobachtung und Dokumentation, die sogenannte Bildungsdokumentation. Die Beobachtung findet dabei in allen Bereichen der Einrichtung und des Kita-Alltages statt. So gilt es, Erkenntnisse beispielsweise über das Verhalten in Spiel- und Lernsituationen, den sozialen Umgang mit anderen Menschen und die Persönlichkeitsentwicklung der Kids zu gewinnen.

Die Bildungsdokumentation dient für uns als Steuerungshilfe bei der Arbeit, da wir so ganz individuell jedem Kind gerecht werden können. Ferner ist sie die fachliche Grundlage für die Einzelgespräche mit den Eltern und Erziehungsberechtigten.

Hinweis

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Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Aufzeichnungen, Fotos & Co.

Die Bildungsdokumentation enthält verschiedene Materialien, mit deren Hilfe die Entwicklung eines Kindes beurteilt werden kann. Hierzu zählen unter anderem:

  • Aufzeichnungen von allgemeinen, spontanen Beobachtungen
  • Aufzeichnungen von projektbezogenen Beobachtungen
  • Fotos aus dem Kita-Alltag, von Projekten und Aktionen
  • Bilder und Zeichnungen des Kindes
  • weitere Arbeitsergebnisse des Kindes
  • (kleine) Erlebnisberichte der Kinder
  • Auswertungen der kindlichen Arbeiten

Gesammelt werden alle Materialien im sogenannten „Portfolio“. Der Begriff wird grundsätzlich für spezielle Sammelmappen genutzt, in denen sich diverse Unterlagen befinden. Im Fall des Kita-Portfolios kommen neben klassischen Mappen auch Hefte oder Bücher zum Einsatz.

Alle im Kita-Portfolio eines Kindes niedergeschriebenen Aufzeichnungen basieren auf zwei professionellen Verfahren:

  1. Beobachtungen durch unser pädagogisches Fachpersonal gemäß des Konzeptes „Baum der Erkenntnis“ (siehe rechte Spalte)
  2. BaSiK (Beobachtungsverfahren zur alltagsintegrierten Sprachbildung in Kindertageseinrichtungen)

Der Baum der Erkenntnis

Der „Kunskapens Träd“ ist in Schweden mit dem Ziel geschaffen worden, die kindliche Entwicklung und das Lernen auf eine „etwas andere“ Art zu dokumentieren. Der Baum der Erkenntnis steht für ein wertschätzendes und positiv ausgerichtetes Konzept mit einem ganzheitlichen Ansatz.

Die Kinder werden als aktive, neugierige und lernfreudige Individuen gesehen, die gerne und aus eigener Kraft ihr Wissen und ihre Fähigkeiten ausbauen. Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte ist es dabei zunächst, die bestmöglichen Rahmenbedingungen hierfür zu schaffen.

Das gelingt dank einer beständigen Beobachtung jedes Kindes. Die so gewonnenen Informationen teilen die pädagogischen Fachkräfte auch mit dem Kind, indem sie es auf das eigene Lernen aufmerksam machen und die eigenen Erfolge erleben lassen. So soll das Kind im Bewusstsein „Ich kann etwas!“ leben.

Der Baum der Erkenntnis stellt also grundsätzlich das Positive ins Zentrum. Auf diese Weise soll das Kind darin bestärkt werden, seine Fähigkeiten auszubauen und sein Selbstvertrauen zu steigern.

Wie ein echter Baum besitzt auch der Kunskapens Träd Wurzeln. Sie stehen stellvertretend für die bisherige Entwicklung des Kindes in den Bereichen soziale Kompetenz, Emotionen, Intellekt, Motorik und Sprache. Diese Grundbegabungen sind die Basis für die weitere Entwicklung und das zukünftige Lernen, der Krone des Baumes der Erkenntnis.